Freitag, 31. März 2006

Meekatharra – Geraldton (Tag 17)

22°C morgens nur Regen dann stark bewölkt
Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat, hatten wir schon die Befürchtung, das wir nun weder vor noch zurück kommen. Aber ganz so schlimm wars dann doch nicht. Ein paar Floodways mussten zwar im ersten Teil der Strecke nach Geraldton durchquert werden, aber da hat das Wasser noch nicht annähernd bis zur Tür des Autos gestanden (war schon nen bischen unspektakulär). Aber je weiter es nach Süden und später Westen ging, desto weniger regnete es. In Geraldton selbst konnten wir dann sogar schon nen kleinen Stadtbummel machen und noch zu zwei Aussichtspunkten fahren. Damit sich Glenda erst mal beruhigen kann, zumindest die Auswirkungen davon, machen wir erst mal ne ganz ruhigen Tag hier in Geraldton.

Donnerstag, 30. März 2006

Tom Price – Meekatharra (Tag 16)

20°C stark bewölkt und Regen
Nun hat uns der Cyclon Glenda doch noch erwischt, naja nicht wirklich, sondern nur seine Nebenerscheinungen, wie starke Regenfälle. Ein kurzer Blick heute morgen ins weltweite Netz, machte unsere Befürchtungen von gestern abend war, wir sassen fest. Die einzige Sealed Road zum nächsten geplanten Zwischenstop war wegen Überflutungen gesperrt. Da waren wir eigentlich weit genug von Glenda weg und dann so was. Also müssen wir fast zwei Tage Umweg in Kauf nehmen und haben heute erst einmal einen Grossteil davon auf der Strasse zurückgelegt. Statt wie erhofft heute wiede am Meer zu sitzen, sitzen wir wieder im verregneten Outback und schauen ne Folge Rex.

Mittwoch, 29. März 2006

Newman – Tom Price (Tag 15)

30°C stark bewölkt und schwül
Nach weiteren zwei Stunden Fahrt durchs Outback erreichten wir den Karijini NP, der allerdings grösstenteils auf langen Gravel Roads zu erkunden ist. Daher machten wir nur zwei kurze Wanderungen zu Aussichtspunkten. Entschädigt wurden wir durch den Blick auf einen kristallklaren See inmitten eines Canyons sowie einen terassenförmigen Wasserfall. Nach unser Ankunft in Tom Price, der höchstgelegenen Stadt Westaustraliens, stellte sich die Suche nach einem halbwegs ordentlichen Zimmer erneut als schwierig heraus, was aber doch noch geklappt hat. Auch hier belagern unzählige Minenarbeiter die kleine Stadt.
Das ist nun schon die dritte Stadt im Outback, welche auf den Ansturm von Gastarbeitern nicht annähernd vorbereitet wirkt. Ich möchte nicht wissen, wie viele Touris während der Hochsaison abgewiesen werden müssen. Es gibt ja keine Alternativen, die nächsten Motels sind meistens mehrere hundert Kilometer weg und aufgrund der nachtaktiven Tiere des Outbacks (stellvertetend sei hier das Kängeruh genannt) sind nächtliche Fahrten ohne Rammbock nicht wirklich zu empfehlen.

Dienstag, 28. März 2006

Cue – Newman (Tag 14)

35°C Sonnenschein mal ohne Wolken
Unsere wirklich tolle Übernachtungsmöglichkeit (mit umgerechnet 65€ auch noch richtig teuer) wollten wir schnellstens verlassen und so waren wir recht früh wieder im Outback unterwegs. Nach zwei Tankstops (einer waren nur provisorisch, sonst hätten wir die nächste Tankstelle nicht erreicht) waren wir schon am frühen Nachmittag in Newman, einer kleinen Stadt, die von Eisenerzabbau lebt. Eines der Highlights der Region ist eine kleine Ausstellung von ausgedienten Maschinen für den Eisenerzabbau (unglaublich welche Dimensionen die haben, ein Bulldozer mit einer möglichen Zuladung von 225 Tonnen!!!) waren schnell abgefahren, so das es noch genügend Zeit gab, sich am Pool zu erholen. Die für morgen geplante Führung durch den Eisenerztagebau muss aus Mangel an Teilnehmern leider entfallen.

Perth – Cue (Tag 13)

29°C Sonnenschein blauer Himmel
Nach einem kurzen Einkaufstop (sind dann erst gegen Mittag losgefahren), gings weiter in Richtung Outback. Auf der Fahrt durchquerten wir das Weinanbaugebiet des Swan Valley sowie riesige Obstplantagen. Es folgten riesige Getreideflächen, welche nach der Ernte abgebrannt wurden. In meine Augen bei absoluter Trockenheit nicht ganz ungefährlich, aber die Ranger schienen alles unter Kontrolle zu haben. Ein grosses Schild begrüsste uns kurze Zeit später mit „The Outback starts here“. Was folgte waren endlose Kilometer, die aber schnell zurückgelegt waren, es gab ja auch nüx zum angucken. Zur Krönung des Tages, gabs im letzten bei Helligkeit erreichbaren Ort, kein Motelzimmer mehr (kaum vorstellbar wie viele Minenarbeiter zur Zeit in dem kleinen Kaff abgestiegen sind) . So musste ein Zimmer ohne Fenster und ohne Bad in einem B&B für eine Nacht reichen, aus Mangel an Alternativen hat es das auch.

Sonntag, 26. März 2006

City Beach Perth (Tag 12)

30°C keine Wolke weit und breit
Am heutigen Tag haben wir mal nüx grossartiges unternommen. Nachdem wir die Küstenregion nördlich von Perth noch einmal abgefahren sind, gabs einen ausführlich Bummel durch Hillary Harbour, einem Yachthafen mit Freizeitpark und nen Haufen Möglichkeiten zum Essen, Trinken und Shoppen. Am Nachmittag wurde der Strand direkt vor der Haustür ausgiebig zum Abruhen getestet. Morgen geht’s dann ins Outback. Also könnte es unter Umständen mal ein paar Tage keine News zu lesen geben.

Samstag, 25. März 2006

Mandurah – City Beach Perth (Tag 11)

27°C morgens noch bewölkt dann Sonneschein
Nach dem Aufstehen gings gleich weiter nach Rockingham, wo wir mit einer kleinen Fähre nach Penguin Island gefahren sind. Dort konnten wir zwar keine Pinguine in der freien Natur sehen (die kleinen Tiere hatten wohl scheinbar gerade keine Lust), aber immerhin gabs welche in einem kleinen Pinguingehege zu sehen. Somit war unser Programm in Rockingham auch schon beendet und wir haben unser Routing kurzfristig umgestellt. Wir wollten an den Stränden (am Wasser ist es halt doch am schönsten) im Norden von Perth mal ein Tag gar nüx machen. Dieses Vorhaben erwies sich als äusserst schwierig, da wir kein akzeptables Zimmer bekommen konnten. Aber nach langem Suchen sind wir in einem supergemütlichen Bed & Breakfast (nicht nur supergemütlich sondern auch mit Broadband-Internet) untergekommen, wo wir erst mal bis Montag bleiben.

Margaret River – Mandurah (Tag 10)

20°C…25°C von bewölkt bis Sonnenschein
Am Vormittag besuchten wir noch einmal einige Surferpoints bevor wir am nördlichsten Punkt der Halbinsel dem Cape Naturaliste eine ausgiebigen Wanderung zu einigen Aussichtspunkten (Sealions) machten. In Busselton stoppten wir an einer zwei Kilometer langen Seebrücke aus Holz (die längste der südlichen Erdkugel). Theoretisch kann man die zwei Kilometer mit einer Bahn fahren, was uns aber wegen Wartungsarbeiten nicht vergönnt war. Aus Zeitgründen gings also gleich weiter. Trotzdem waren wir erst im Dunkeln in Mandurah, wo wir mit dem bisher teuersten und zugleich schlechtesten Motel vorlieb nehmen müssen.

Pemberton – Margaret River (Tag 9)

18°C bewölkt bis Regen
Nachdem es fast die ganze Nacht geregnet hat, sollte es heute etwas trockener werden, dachten wir zumindest. Aber den ganzen Tag über gab es kleine Regenschauer bei teilweise stark böigen Wind. Nachdem wir einen Wasserfall und Schwingbrücke im Beederup NP besuchten gings weiter Richtung Westen, in die Weinregion um Margaret River. Am geografisch südöstlichsten (richtig muss es südwestlichster) Punkt Australiens, dem Cape Leeuwin, treffen sich der Indische und Südliche Ozean, welches am heutigen Tag durch eine raue See trefflich bekundet wurde. Als nächstes stand eine Führung in die Lake Cave an, eine wunderschöne Tropfsteinhöhle mit einem kleinen unterirdischen See. Anschliessend ging die Fahrt entlang der Küste weiter, wo wir in einem Surfer Resort kurz vor Margaret River abgestiegen sind. Am Surferstrand vor der Tür findet nächste Woche ein Surfcup statt.

Mittwoch, 22. März 2006

Albany – Pemberton (Tag 8)

25°C…15°C von Sonnenschein bis Regen alles
Heute morgen gings ne Stunde früher als sonst auf die Piste, es lag zwar kein besonders langer Weg vor uns, aber doch zumindest mehrere Highlights. Als erstes stand der William Bay NP auf dem Programm, auf kurzen Zufahrtsstrassen sahen wir abermals phänomenale Küstenformationen. Die sogenannten Elephants Cove standen wie die gleichnamigen Tiere mit dem Rüssel spektakulär in der Brandung und an der Küste. Danach fuhren wir weiter in Richtung Osten und besuchten den Tree Top Walk im Valley of the Giants. Der diesmal etwas grössere Besucherandrang liess vermuten, das dies ein Besuchermagnet sein könnte. Es war auch so, wir waren die Besucher 14 und 15 aus Germany an diesem Tag zur Mittagszeit! Der Walk selbst geht über eine gigantische Stahlkonstruktion bis auf 50 Meter Höhe in die Kronen der Karri Bäume. Echt spektakulär den Wald mal aus dieser Perpektive zu sehen. Danach verliess uns auch das schöne Wetter, ich vermute es ist auf Wunsch einiger Leser dieser Seite auf dem Weg ins kalte Deutschland. In Pemberton machten wir noch am Gloucester Tree halt, einem urgewaltigen Karri Baum, der über 50 Jahren als Feuerturm diente. Dazu wurde um den Baum Stahlstreben in Form einer Wendeltreppe angebracht und das bis in eine Höhe von 60 Meter. Von dort oben hatten früher die Feuermelder einen weiten Ausblick über die Wälder, heute steht es höhentauglichen Touris frei nach oben zu klettern (ohne Netz und doppelten Boden) und die Aussicht zu geniessen. Unglaublich das bei diesen rutschigen Bedingungen drei Urlauber den Weg nach oben in Angriff genommen haben.

Dienstag, 21. März 2006

Mittendrin und Nebenbei

Das gestern Zyklon „Harry“ über das östliche Australien fegte, scheint ja nicht nur uns zu beschäftigen. Wir waren Auge in Auge mit Harry. In Esperance waren wir so nah wie noch nie an einem Zyklon dran (das war auch echt beeindruckend), übern Daumen war er nur 4500 Kilometers von uns entfernt. Um das ganze mal ein bischen zu veranschaulichen, wenn wir in Südfrankreich Urlaub gemacht hätten, wäre der Zyklon über Moskau gefegt. Ich denke das ist nicht wirklich ein Grund zur Beunruhigung. :-)
In Melbourne finden gerade die Commonwealth-Spiele statt und ich glaube die Aussies haben schon 463 Goldmedaillen geholt. Ist im übrigen auch ne tolle Möglichkeit mal nach Edelmetall zu greifen. Wenn die Aussies nicht gerade die Podiumsplätze besetzen, dürfen auch andere Nationen wie z.B. Südafrika, Bahamas, Jamaika, Indien, Singapur (ich wusste gar nicht wer alles dem Commonwealth angehört) Sportgeschichte schreiben, achso die Engländer hätte ich fast vergessen. Naja, in meinen Augen, fehlt dieser Veranstaltung etwas der sportliche Wert (ausser im Schwimmen natürlich), was den Zuschauern aber nicht die Begeisterung nimmt. Die Nationalhymne Australiens erklang natürlich auch schon 462 mal (1 Siegerehrung folgt gleich), so das wir die schon mitsingen können. :-)

Esperance – Albany (Tag 7)

28° Sonnenschein, am Abend dann bewölkt
Heute fuhren wir von Esperance nach Albany. Auf der Fahrt mussten wir zwei Nationalparks auslassen, da dort 4WD empfohlen wurde. Dafür hatten wir noch Zeit in Albany den Torndirrup NP zu besuchen. Beindruckende Felsformationen am Meer sowie eine super Aussicht auf die Bays um Albany gaben dem Tag somit doch noch ein Highlight. Der Abend wurde nach einem Insidertip bei Fish und Chips lecker kulinarisch beendet.

Montag, 20. März 2006

Esperance (Tag 6)

28°C strahlender Sonnenschein
Am heutigen Tag stand ein Besuch des Cape Le Grand Nationalpark auf dem Programm. Zahlreiche teilweise bilderbuchartige Strände sowie drei kleinere Berge prägen den Nationalpark. Nach dem fast alleinigen Besuch des Le Grand Beach gings zur Besteigung des Frenchman Peaks. Der recht steile und ziemlich anstrengende (trotz besten Fitnesszustand) Aufstieg wurde durch eine grandiose Aussicht über die Küstenlandschaft belohnt. Felsige Küstenabschnitte wechseln sich immer wieder durch einfach nur traumhafte Beaches ab. Der Besuch des Nationalparks wurde mit einer erfischenden Abkühlung im türkisfarbenen Meer beendet. Zurück in Esperance konnten wir in Strandnähe noch drei Sealions beobachten.

Sonntag, 19. März 2006

Kargoorlie – Esperance (Tag 5)

29°C nur vereinzelte Wolken, die sich aber nicht vor die Sonne geschoben haben (die liegen jetzt auch hinter uns)
Heute morgen haben wir noch einmal „Super Pit“ von der Aussichtsplattform betrachtet. Auf der Fahrt nach Esperance machten wir noch am „Nullarbor“ halt, ne ziemlich unspektakuläre Kleinstadt, die den Ruf hat, von Osten her kommend (in dem Falle Adelaide) das Tor zum Westen (hier Perth) zu sein. Von einem Lookout konnte man sich ein gutes Bild über die vielen Salzseen (wer hat das ganze Salzwasser da hingeschafft?) der Umgebung machen. Nachdem wir mal wieder im Best Western in Esperance eingecheckt hatten, gings noch auf den 40km Loop des Great Ocean Drive (für Aussie Kenner – nicht die gleichnamige Road). Beidruckend einsame und traumhafte Strände haben wir so noch vor die verschiedenen Objektive bekommen. Hier werden wir erst mal zumindest bis Dienstag morgen bleiben.
Let's go Füchse let's go (auch wir wissen was gespielt wird)

Samstag, 18. März 2006

Wave Rock – Kargoorlie (Tag 4)

32°C und immer noch keine Wolke am Himmel
Nachdem uns mein Wecker heute morgen im Stich gelassen hat, haben wir den Wheatbelt (für die anderen ist es wohl der Weizengürtel) verlassen. Weiter gings in Richtung Goldfields, wie die Region um Kargoorlie heisst. Die Fahrt in die Goldfelder Australiens wurde von strahlenden Sonnenschein und durch ein paar überfahrenen Känguruh’s (die liegen hier aber des öfteren am Strassenrand) begleitet. An unserem heutigen Ziel haben wir dann noch die grössten Goldmine im Tagbau der Welt besucht. Man möchte meinen das mich ein Tagebau kaum noch beeindrucken kann, aber „Super Pit“ (so heisst die Goldmine) ist schon gigantisch. Es ist aber nicht die eigentlich Grösse des Tagebaus (da ist Boxberg um Welten grösser), sondern die Tiefe. Von der Aussichtsplattform gings ruck zuck 500m nach unten. Und teilweise von dort unten quälen sich über Serpentinen Bulldozer mit einem Fassungsvermögen von 225 Tonnen (noch mal aktualisiert) nach oben. Morgen geht’s dann weiter in Richtung Küste.

Perth – Wave Rock (Tag 3)

30°C und keine Wolke am Himmel
Am heutigen Freitag gings von Perth zum Wave Rock bzw. nach Hyden. Nach einem nochmaligen Besuch der schwedischen Bäckerei gings kurz entlang des Swan-River ins Landesinnere. Nachdem wir die Perth-Hills hinter uns gelassen haben, gings auf teilweise einspurigen Strassen durch Australiens Buschland. Gekennzeichnet war die Landschaft durch zahlreiche Farmen und einige Salzseen. Kulturelle Stops haben wir an diesem Tage recht knapp gehalten, schliesslich wartete ja noch der Wave Rock (lt. Lorenz ja die einzige Sehenswürdigkeit Westaustraliens J) auf uns. Nach 350km erreichten wir das kleine Städtchen (das ist noch geschmeichelt) Hyden, wo wir gleich im einzigen Motel eingecheckt haben. Anschliessend gings zur steinernen Welle – dem Wave Rock, ein wirklich lohnenswerter Stop wo wir noch eine kleine Wanderung machten. Zum Abendessen im Motel konnten wir uns unseren Klumpen Fleisch mal wieder selbst zubereiten (so gabs am Steak auch nüx auszusetzen).

Donnerstag, 16. März 2006

Perth (Tag 1-2)

28°C - strahlender Sonnenschein
Nachdem wir uns erst mal richtig ausgeschlafen hatten (dem Jetlag sei Dank), gings erst mal zu Fuss in Richtung Europcar. Dabei konnten wir schon mal durch einige Surferläden (die laden schon zum shoppen ein) bummeln. Als Fahrzeug gabs einen Hyundai Accent mit Automatik in weiss, nicht gerade nen Traumauto aber es wird wohl vermutlich für uns reichen. Wenigstens hat der Wagen ein CD-MP3-Player so das wir auch in der Wüste Unterhaltung haben werden. Am Nachmittag gings zu Fuss weiter zum Swan River. Am alten Fährhafen habe ich dann auch endlich mein erstes australisches Bier (wurde nach dem Fussweg aber auch langsam Zeit) bekommen. Abend gabs dann gleich „All you can eat“ Buffet, mit leckeren Fleischgerichten und vor allem ner riesigen Seafood-Platter.
Am nächsten morgen gings zum Frühstück in eine schwedische Bäckerei, frischgebackenes fast wie bei Muttern (sogar nen Bienstich gabs). Anschliessend gings an den Badevorort von Perth – Freemantle. Nach einem Fussmarsch durch die Altstadt und den Hafen gabs erst mal nen Kaltgetränk im schönen Hafen. Vorbei an traumhaften leeren Stränden gings zurück nach Perth (zwischendurch war noch ein kurzer Stop am Liquor Store wo ich endlich ne Kiste Bier bekommen habe), wo wir am Abend beim Koreaner Essen waren.

Ankunft Perth

Nach einem fünfstündigen Flug mit Singapore Airlines sind wir heute morgen in Perth gelandet. Das Entertainment Programm mit 60 Filmen und über 200 CD liessen einen gar nicht zum Schlafen kommen. Zu Essen gabs eine Kombination aus asiatischer und mediteraner Küche, zu Trinken Schampus und tolle Cocktails. Vor allem das Essen war super lecker. Da wir im Flieger recht weit vorn gesessen haben, waren wir auch an der Immigration ganz vorn dabei. Während wir dort in der Reihe standen, wurden alle Reisenden von einem Hund (das kannten wir ja schon) abgeschnüffelt. Bei denen wo der Hund anschlug, gabs nen Stempel auf die Zollerklärung. Aus welchen Gründen auch immer war das bei uns auch der Fall. So wurde wir nach der Immigration und nachdem wir den die Koffer vom Band hatten, in eine gesonderte Reihe gestellt (nur zu gut das dort nur 3 Reisende vor uns standen). Dort konnten wir uns auch schon ein Bild davon machen was uns wohl jetzt alles bevorsteht. Die Reisenden vor uns uns duften das gesamte Gepäck alles einzeln aus-und wieder einpacken. Nach einer halben Stunde waren wir dann endlich an der Reihe, erstmal wurde das ganze Handgepäck ausgepackt und kontrolliert. Nachdem die nette Dame vom Zoll nichts Verbotenes (nach Australien dürfen keine Lebensmittel eingeführt werden) fand, hatte sie wohl ein einsehen mit uns. Wir brauchten unsere Koffer nur noch mal durchleuchten lassen und endlich waren wir offiziell eingereist. Hinter uns hatte sich mittlerweile eine Schlange gebildet, die wahrscheinlich noch einige Stunden dort zubringen durften. Alles in allem haben wir für die Einreise ca. 1 Stunde benötigt. Vorm Airport haben wir auch gleich unser Shuttle Bus ausfindig gemacht. Um halb Drei waren wir dann endlich in unserem Hotel und konnten unser Zimmer beziehen. Dieses ist zwar recht klein ausgefallen (ausser dem Bett, nem Kleiderschrank und nem kleinen Schrank ist nicht viel mehr Platz), aber es ist sehr sauber.

Dienstag, 14. März 2006

Zwischenstop Singapore

Nach recht entspannten 11-stuendigen Flug mit Lufthansa sind wir nun in Singapore gelandet. Essen und trinken gabs wie immer reichlich und in der fast horizontalen konnten wir dann auch recht lange und gut schlafen. Hier in Singapore sind's um die 30 Grad und richtig dolle schwuel. So werden wir gleich erst mal die Lounge aufsuchen, noch ein Glaeschen Schampus trinken und so die noch eine Stunde bis zum naechsten Boarding ueberbruecken.

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