Samstag, 15. April 2006

Overview




  • der Urlaub im sonnigen Down Under ist zu Ende

Hier noch ein paar Gedanken zum Urlaub in Western Australia:

  • für den ruhesuchenden Touristen ein Volltreffer
  • Essen und Trinken spiegeln die Lebensqualität wieder
  • Liebhaber von Sunsets kommen täglich auf ihre Kosten
  • freundliche Autofahrer, besonders im Outback wird jeder gegrüsst
  • die klimatischen Bedingungen finden sich in der Mentalität der Westaustralier wieder
  • Cyclon’s bringen hier nicht wirklich jemanden aus der Ruhe
  • Kommisar Rex ist auch hier nen grosser Star
  • VW und Audi haben wie MAN hier grossen Nachholebedarf
  • Roadtrains haben ihren Namen nicht umsonst
  • hier gibt es einfach keine Chickenwings :-(
  • der Urlaub war wie immer zu kurz

Perth – Braunschweig (Tag 30)

Pünktlich um 5:30 Uhr stand der bayerische Taxifahrer Hans vorm Comfort Inn und los gings zum Airport. Zu dieser morgendlicher Stunde waren wir innerhalb von 25 Minuten am Flughafen. Nach einem kurzen Besuch in der Lounge gings bei strahlendem Sonnenschein nach Singapore. Dort standen eigentlich nur 50 Minuten zum Umsteigen zur Verfügung, aber der Flieger war ne halbe Stunde früher in Singapore und die 747 nach Frankfurt stand nur ein Gate weiter schon bereit. So war das Umsteigen ziemlich entspannt. Der Langstreckenflug war zwar über 12 Stunden lang, aber durch ein super Entertainment Programm (60 Filme, 200CD’s) und einer vorzüglichen kulinarischen Versorgung verging dieser wie im Flug. :-) Der Weiterflug von Frankfurt ging dann auch fast pünktlich, so das wir um 23 Uhr in Hannover von Lorenz abgeholt werden konnten. Das Wetter war bei 9°C und Regen nicht gerade besonders schön, aber über Ostern soll die Sonne ja ab und zu mal gesehen werden. Nun heisst es ab Dienstag wieder Arbeiten. :-(

Mittwoch, 12. April 2006

North Beach Perth (Tag 29)

24°C Sonnenschein und ab und zu ne kleine Wolke
Der letzte Tag in Perth diente noch einmal der Entspannung. So wurde der Kings Park noch einmal ausgiebig erkundet. Das Wahrzeichen Perth’s dient nicht nur Touristen als Oase der Entspannung, sondern auch den Aussies als Ort der Ruhe für die Mittagspause. Am frühen Nachmittag wurde dann der vollkommen verdreckte Hyundai Accent abgegeben, was die junge Dame bei Europcar mit „a little bit dirty“ kommentierte. Anschliessend gabs noch einen Bummel durch die Fussgängerzone in der Innenstadt. Mit Bahn und Bus gings dann wieder nach North Beach, wo der letzte Sonnenuntergang im Urlaub noch einmal genossen wurde. Mit grilled Calamari bzw. Pink Snapper & Chips wurde der Urlaub kulinarisch zumindest standesgemäss beendet. Jetzt geht’s noch ans Koffer packen, bevor morgen früh 5:30 Uhr das Taxi zum Airport fährt.

Dienstag, 11. April 2006

North Beach Perth (Tag 28)

24°C Sonnenschein und ab und zu ne kleine Wolke
Am heutigen Tag stand noch einmal ein bisschen Kultur auf dem Programm, der Zoo von Perth wurde besucht. Einige Tiergehege (Roo’s, Wallabies, Vögel) sind so angelegt, das man sogar hindurch gehen kann. Insgesamt ein sehr schön angelegter zoologischer Garten. Sehr gewöhnungsbedürftig waren hingegen die vielen laut quatschenden und fotografierenden Horden von asiatischen Besuchern, selbst im Nocturnal House (so ne Art Dunkelkammer für die nachtaktiven Tiere) wurde mit Blitzlicht fotografiert. Die Ruhe der letzten Wochen war jedenfalls wieder dahin. Anschliessend gings noch ins Harbour Town Shopping Centre, wo es dann endlich auch nen kleinen Factory Outlet gab. Zum Abendessen gab’s dann noch einmal einen Eimer Chili Mussels.

Montag, 10. April 2006

North Beach Perth (Tag 27)

24°C abwechselnd bewölkt und Sonnenschein
Nach dem Ausschlafen stand am heutigen Tag nur der ausführliche Besuch zweier Shopping Malls auf dem Programm. Aber der Kaufrausch hielt sich gewaltig in Grenzen und so gings mit fast leeren Taschen wieder zurück ins Motel. Geschlaucht durch die Anstrengungen des Tages gabs zum Abendessen „nur“ grilled Fish & Chips vom Imbiss nebenan, war aber superlecker.

Sonntag, 9. April 2006

Cervantes – North Beach Perth (Tag 26)

26°C Sonne und ab und zu mal ein paar Wolken
Heute morgen ging’s gleich mal an die Hangover Bay, obwohl es dafür eigentlich keinen Grund gab. Aber dort hätte man einen „Kater“ gut auskurieren können - blaues Meer, ein menschenleerer weisser Strand und strahlender Sonnenschein. Bevor es nach Lancelin, einem Surfmekka ging, wurden noch zwei Lookouts im Nambung NP besucht. In Lancelin war dann aber gerade Flaute, so das keine Surfer gesichtet wurden. So wurde noch eine beeindruckend grosse und schneeweisse Sanddüne bestaunt. Leider wurden am heutigen Sonntag, die sonst angebotenen 4WD-Touren mit Dünenrodeln nicht angeboten. Kurz vor Perth stand dann noch der Yanchep NP auf dem Programm. Dort konnten dann kleine niedliche Koalas und Kängurus gesichtet werden. Eingecheckt wurde am Abend dann im Comfort Inn North Beach, wo für die letzten vier Nächte die Spa-Suite bezogen wurde.

Samstag, 8. April 2006

Carnarvon – Cervantes (Tag 25)

29°C Sonnenschein
Um nicht einen weiteren Tag zu verschenken, gings heute mal etwas länger auf die Strasse. Bei strahlenden Sonneschein und kaum Verkehr on the Road , waren die knapp 700 Kilometer nach Cervantes aber auch kein Problem. Am späten Nachmittag konnte dann sogar noch die Pinnacles im Nambung NP besichtigt werden. Dazu gings im eigenen Auto auf einem Sandweg durch den NP. Die Pinnacles sind zig-Tausende von Steinen (von ganz klein bis zu 5 Meter hoch) die inmitten einer Sandwüste stehen. Das Zusammenspiel der Pinnacles mit dem gelben Sand und dem Sonnenuntergang war für den Fotofreund schon ein Leckerbissen. Bevor es morgen zurück nach Perth oder Umgebung geht, stehen ein nochmaliger Besuch der Pinnacles auf dem Programm.

Exmouth – Carnarvon (Tag 24)

32°C Anfangs durch Hubert stark bewölkt, dann blauer Himmel und Sonne pur
Nach einem kurzen Besuch des Visitor Centers, um zu schauen was Hubert macht, folgte die Fahrt nach Coral Bay, einer kleinen Bay mit wiedereinmal türkisfarbenen Wasser. Der sich für morgen ankündigende Cyclon, machte einen längeren Aufenthalt (geplant waren zwei Tage) aber zunichte, schade da Coral Bay ziemlich nach Erholung ausgesehen hat. Als sich die Sonne dann weiter südlich endlich wieder zeigte, gab’s noch einen Stop an den Blowholes. Aber der Ozean zeigte sich nur bedingt dazu bereit, uns mit grossen Wellen davon zu überzeugen, das sich diese 100 Kilometer Umweg gelohnt hätten. Die Suche nach einer schicken Unterkunft war heute schon deutlich einfacher und für morgen ist auch schon reserviert, das Weekend steht ja wieder vor der Tür.

Exmouth (Tag 23)

34°C Sonne und nen paar Wolken als Vorboten von Cyclon Hubert!!!
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Cape Range NP. Am Yardie Creek wollten wir eigentlich eine Bootstour machen, aber da sich der nächste Cyclon ankündigt, wurde schon begonnen die Boote in Sicherheit zu bringen. So wurde der Creek während einer wunderschönen Wanderung mit einigen Klettereinlagen erkundet. Danach ging’s zu den eigentlichen Schönheiten des NP, dem Ningaloo Reef mit seinen traumhaften Stränden. Das Reef liegt hier teilweise nur wenige Meter vom Strand entfernt und ist ideal zum Schnorcheln und Tauchen. Das wollten wir aber nur vom Meer aus machen, es sollten ja schliesslich Haie und Wale (nur die harmlosen Riffhaie und Walhaie) gesichtet werden. So wurden einige Strände und Bays nur zum gucken angefahren. Am schönsten Strand (lt. Lonely Planet), der Tourquoise Bay wurde dann aber ein längerer Badestop eingelegt. Der Strand wurde am wirklich türkisfarbenen Meer nur von zwei Sonnenanbetern „bevölkert“, so stellt man sich dann einen Strandurlaub vor. So fällt es auch schwer daran zu denken, das genau in einer Woche der Rückflug auf dem Programm steht. Morgen geht’s dann auf die Flucht vor Hubert, naja alles nicht so dramatisch Kategorie 1-2 des Cyclons beunruhigt uns nicht wirklich.

Denham – Exmouth (Tag 22)

33°C Sonne und immer noch keine Wolke
Um die berühmten Delfine von Monkey Mia zu sehen, musste mal wieder zeitig aufgestanden werden, aber es hat sich gelohnt. Seit über 30 Jahren sollen jeden Vormittag mehr oder weniger viele Delfine ans Ufer der Shark Bay kommen. Nach einstündiger Wartezeit kamen dann auch wirklich sieben Delfine (ich glaube das war schon ne richtig gute Ausbeute) angeschwommen und tummelten sich um die Ranger. Man durfte die niedlichen Tiere zwar nicht anfassen, aber so zum Greifen nah hat man die Delfine selten. Zum Schluss durften paar Zuschauer sechs der Dolfins (Nicki der Siebte macht wohl gerade ne Diät) mit Fisch füttern, ein Umstand den drei anwesenden Pelikane nur durch Ablenkung von einem anderen Ranger dulteten. Danach gings auf direktem Weg zurück auf den North Western Coast Highway und dann in Richtung Norden. Nachdem das Ziel des heutigen Tages noch einmal geändert wurde, sind wir in Exmouth, der nördlichsten Stadt unserer Tour, abgestiegen. So langsam sind alle Glenda-Flüchtlinge wieder vor Ort, was die Suche nach einer schönen Unterkunft erschwerte, aber ein schönes Chalet haben wir dann doch noch gefunden.

Kalbarri – Denham (Tag 21)

32°C Sonne weit und breit keine Wolken
Nachdem der Ausblick von der Terrasse noch mit einem Frühstück gewürdigt wurde, ging’s noch zu zwei Lookouts in den Kalbarri NP. An beiden Lookouts konnten der immer noch über die Ufer getretene und durch Glenda ziemlich aufgewühlte, aber damit auch ziemlich reissende Murchison River gesichtet werden. Danach gings zielstrebig in Richtung Shark Bay. Der nächste Stop war dann am Hamelin Pool, wo die ältesten Lebewesen der Welt zu finden sind, sogenannte Stromatoliten. Weiter gings zum Shell Beach, wo der gesamte Strand aus kleinen Muscheln besteht. Teilweise sind die Muscheln so hoch gestapelt, das daraus Blöcke geschnitten wurden, die zum Hausbau verwendet wurden. In Denham, der westlichsten Stadt Australiens, gabs dann noch den Point Eagle Bluff zu besichtigen, eine grüne flache Bay in der sich diverse Tiere tummeln sollten. Leider gabs nur zwei Riffhaie in der Ferne zu besichtigen. Morgen werden dann hoffentlich Delfine gesichtet werden können.

Kalbarri (Tag 20)

32°C Sommer, Sonne, Sonnenschein
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Terasse mit Oceanview, gings in den Kalbarri NP. Dazu mussten insgesamt 60 Kilometer auf einer Unsealed Road zurückgelegt werden. Um das Nature’s Window und sowie The Z-Bend zu erreichen musste noch ein bischen gewandert werden, was durch unzählige kleine Fliegen ein wenig erschwert wurde (wo es kein Wind gab, waren geschätze 30 Fliegen um einen herum). Aber die fantastischen Ausblicke entschädigten auch für die teilweise sehr holprige Strasse im NP. Nach einer Partie Minigolf gings am späten Nachmittag zum Mushroom Rock Walk Trail zurück an die Küste. Während der Wanderung gabs nun endlich Kängeruhs (kurz: Roo’s) in freier Wildbahn zu sehen. Schon echt putzig die Beuteltiere. An der felsigen Küste konnten noch verschiedenste Arten von Krebsen beobachet werden. Beim Abendessen gabs zum krönenden Abschluss eine Outback Tasting Plate mit Fleisch vom Roo, Rabbit, Goat (ich vermute so ne Art Springbock) und Croco, einfach absolutely delicious.

Geraldton – Kalbarri (Tag 19)

27°C Sonne weit und breit keine Wolken
Nach einem kurzen Stück im Landesinnern gings wieder an die Küste. Als erstes lag der Hutt Lagoon auf dem Weg. Der See schimmerte in einem unglaublichen grellen Pink (mal gucken ob Bilder das wiedegeben können). Im Kontrast mit dem wolkenlosen Blau des Himmels ein fantastisches Bild. Weiter gings zum Kalbarri NP. Dort bildet die Steilküste mit mehrere beeindruckenden Felsformationen im türkisfarbenen Meer immer wieder Anlass einen Fotostop einzulegen. Morgen geht’s dann zum im Landesinneren gelegenen Teil des NP, welcher besonders durch den Murchison River geprägt wird. Besonders erwähnenswert ist die heutige Unterkunft im Pelican Shore Villas. Der Blick von der eigenen Terrasse geht auf die Mündung des Murchison Rivers in den Indischen Ozean und im ganzen Apartment besteht die Gefahr, das man sich verläuft.

Samstag, 1. April 2006

Geraldton (Tag 18)

25°C Sonne die sich ab und zu mal hinter ein paar Wolken versteckt
Der heutige Tag war ganz und gar dem Faulenzen gewidmet. Nach dem Ausschlafen und Frühstücken gabs erst mal das Qualifying in der Formel 1 Live im Fernsehen (auch hier sind zwei Stunden Zeitverschiebung nach Melbourne). Danach Stand ein Ausflug zum Cape Burney mit kleiner Beach- und Dünenwanderung auf dem Programm. Zurück am übrigens sehr schönen Motel gings nochmal an den Strand, wo sich bei straffen Wind, Kitesufer von der besten Seite präsentierten. Morgen geht’s dann weiter an der Küste in Richtung Norden.

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